29. July 2012 · Comments Off on Demokratie in Indien · Categories: Demokratie in Indien, Themenplattform

New Articles:

2014 05 26 Wahlen in Indien_GIGA

Abstract: Joachim Betz, Sandra Destradi und Daniel Neff analysieren anlässlich der Ernennung von Narendra Modi zum neuen Premierminister Indiens am 26.5.2014 den überwältigenden Wahlsieg seiner Partei, der BJP. Sie formulieren ihn als deutliches Mandat für den Wandel und benennen mögliche Grenzen dafür. Die Autoren gehen im folgenden auf den  rechtlich-institutionellen Rahmen der Wahlen ein, auf Modi und seine Partei, nennen Gründe für  die Niederlage der Kongresspartei und ihrer Partner und skizzieren die auf die neue Regierung wartenden Aufgaben.

2014 05 20 Rekordwahlen in Indien_IPG-Interview_FES

Abstract: Sarah Hees schreibt für die IPG (Internationale Politik und Gesellschaft) unter dem Dach der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Analyse der Parlamentswahlen im Mai 2014. Sie beantwortet dabei 5 Fragen: War es eine Rekordwahl? Wie ist der Sieg der BJP zu erklären? Warum verlor die regierende Kongresspartei? Ist die AAP schon wieder Geschichte? Ist unter Modi verstärkt mit gesellschaftlichen Spannungen zu rechnen?

FEPS April Dossier

Abstract:

Dr. Klaus Voll and others from FEPS (Foundation for European Progressive Studies) deal with the question of what to expect after the General Elections of 2014. They enlarge on the following points:

Modi’s world, his possible economic, foreign and environmental policies

Environment as seen by BJP, Congress and AAP.

Relations to China, Pakistan (water issues)

 

2013.05.12 Indien Kurzinfo_Landtagswahlen in Karnataka_FES

Abstract:

Am 5. Mai 2013 wurde im indischen Bundesstaat Karnataka gewählt. Das Ergebnis der Landtagswahlen war für viele Beobachter überraschend. Während die bisher regierende Bharatiya Janata Party (BJP) stark an Stimmen einbüßte, konnte sich die Kongresspartei (INC) die Mehrheit der Landtagsmandate sichern und wird in Zukunft alleine regieren. Inwieweit das Ergebnis allerdings richtungsweisend für die im Frühjahr 2014 anstehenden nationalen Wahlen ist, bleibt offen. Die Wahlen machen jedoch deutlich, dass sich die Wählerinnen und Wähler in Indien immer weniger an bestimmte Parteien binden und vor allem eine gute Regierungsführung erwarten.

________________________________________________________________________________________________________

2012.03 FES-Publikation zu Regionalwahlen in Indien

Abstract:
Die Landtagswahlen in fünf indischen Bundesstaaten verweisen auf eine positive politische Entwicklung: Themen und Programme werden wichtiger. Die Bedeutung von Kastenzugehörigkeit und Patronage für das individuelle Wahlverhalten nimmt ab.
Regionalparteien sind die Gewinner der Landtagswahlen. Die zwei großen nationalen Parteien Kongresspartei (INC) und die Bharatiya Janata Party (BJP) bleiben weit hinter ihren Erwartungen zurück. Die überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligung und die ausgezeichnete Organisation der Wahlen durch die Wahlkommission verdeutlichen die tiefe Verankerung der indischen Demokratie auf allen Staatsebenen. Die von der Kongresspartei angeführte Regierungskoalition in Neu Delhi unter Premierminister Manmohan Singh wurde durch die Landtagswahlen weiter geschwächt. Die Umsetzung notwendiger Reformen wird damit unwahrscheinlicher. Vorzeitige Neuwahlen sind nicht auszuschließen.

(Analyse der Friedrich-Ebert-Stiftung)

_________________________________________________________________________________________________________

Regionalwahlen in Indien 2012_KAS

Abstract:
Vom 28. Januar bis 06. März waren mehr als 42 Millionen Wahlberechtigte in fünf indischen Bundesstaaten – Manipur, Uttarakhand, Punjab, Uttar Pradesh und Goa – aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und damit über die künftige Zusammensetzung ihrer Parlamente und deren politische Ausrichtung zu bestimmen. Die Wahlen – insbesondere im bevölkerungs- und politisch einflussreichsten Bundesstaat Uttar Pradesh – sind laut Medien und Analysten ein Indikator für die Stimmung der Bevölkerung im Hinblick auf die Parlamentswahlen 2014; die eklatante Wahlniederlage der Kongresspartei, die sich hohe Chancen auf einen Wahlsieg ausgerechnet hatte, stellt die Partei vor neue Herausforderungen auf regionaler wie auch nationaler Ebene.

(Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung)

_________________________________________________________________________________________________________

2011_05_26 Regionalwahlen in Indien 2011

Abstract:
Vom 13. April bis 10. Mai 2011 waren mehr als 140 Millionen registrierte Wähler aus vier indischen Bundesstaaten – Assam, Kerala, Tamil Nadu und Westbengalen – sowie aus dem Unionsterritorium Puducherry aufgerufen, über die politische Zukunft ihrer Parlamente abzustimmen. Die Wahlen waren laut der indischen Medien und Analysten die erste größere Bewährungsprobe für die Kongresspartei im Hinblick auf die nächsten Parlamentswahlen im Jahre 2014.

(Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung)

_________________________________________________________________________________________________________

2009_02_10 FEPS_Indian Democracy 2009_Klaus Voll

Abstract:
Foreigners often talk in superficial terms about the world’s biggest democracy. This tone, especially during visits of official delegations, reflects a lack of engagement as well as a partially condescending attitude and an evident ignorance. In addition to providing an overview of the diversity of the party spectrum, this paper aims to diagnose major aspects of the political power
system, its structural deficits, as well as the challenges it faces. In the latter part it also provides an overview of the major parties in the three regional battle zones, their alignments and a short assessment of the on-going campaign in the run-up to the 2009 Lok Sabha (Lower House) elections. The official results will be announced on the 16th of May 2009.

_________________________________________________________________________________________________________

2009.09.18 Die indischen Parteien Programmatik zwischen Ideologie_Klaus Voll

Abstract:
Demokratie, Säkularismus, Sozialismus und Blockfreiheit – die Säulen der Kernparteien der demokratisch legitimierten Staatsklasse – entpuppten sich angesichts beachtlicher Wirtschafts- und Sozial-Krisen in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zunehmend als Leerformeln. Nach groß angelegten sozialwissenschaftlichen Umfragen hielten aber gerade die benachteiligten Schichten die Fahne der Demokratie gegen weit verbreitete autoritäre und anti-demokratische Vorstellungen in Teilen des
Bürgertums und der Mittelschichten hoch. Angesichts der Vielzahl indischer Parteien, sowohl innerhalb des Parlaments aber auch speziell außerhalb, will ich mich auf die wichtigsten unter ihnen konzentrieren.

_________________________________________________________________________________________________________